//Steildach ist Avantgarde



//AUF STEILE
NACHBARSCHAFT.

Gemeinsam Wohnen und doch allein: Die Idee der Typologie Doppelhaushälfte haben L3P Architekten mit diesem Wohnkonzept neu interpretiert. Die polygonalen Volumen aus verzinktem Stahl gleichen der Arbeit eines Bildhauers und sorgen für ein monolithisches Erscheinungsbild. Ohne direkte Einblicke in das jeweils andere Eigenheim entstehen so Zwischenräume, die von beiden Parteien genutzt werden können.
Fotograf: Vito Stallone

//Wohnliche Wärme.
Reduzierte Form.

Aufgeständert und angeschrägt steht das Passivhaus mit Strohballendämmung am Rande eines slowakischen Naturschutzgebietes. Licht holt das Büro oximoron über 15 Dachflächenfenster ins Innere und verteilt dieses durch Glastrennwände in jeden Winkel des Gebäudes.

//Hier fällt licht
für gute
einfalle ein.

Ausdrucksstark und prägnant lehnt sich der Dreiklang der Wohngebäude rein äußerlich an die alten Hafenspeicher der Umgebung an und interpretiert das steile Dach auf seine ganz eigene Weise. An der städtebaulich prominenten Stelle mitten in Kopenhagen setzt Helene Høyer Mikkelsen von COBE architects gleich mehrere Hochpunkte aus Giebeln, die ihre Spitze gen Himmel recken.

//Fenster für die fünfte
wand des hauses.

Monolithisch und introvertiert präsentiert sich der kubische Baukörper zur Straße, um sich größtmöglich zur Gartenseite zu öffnen. Der Architekt Andreas Schuchardt gestaltet den Baukörper so, dass er sich einerseits der Umgebung anpasst und andererseits individuell anmutet.


//Form folgt
tradition.

In behutsamem Umgang mit der Umgebung nimmt das Gebäude durch präzise gesetzte Öffnungen und der angelehnten Dachform Rücksicht auf das benachbarte, spätgotische Widum, ohne dieses jedoch zu imitieren. Schneider & Lengauer Architekten gelingt es mit dem Haus der Kultur, sich trotz zeitgemäßer Baukunst in gewachsene Strukturen zu integrieren.
Fotograf: Kurt Hörbst

//Unsere Kinder haben
inspirierende Architektur
verdient.

Ein Haus wie eine Kinderzeichnung: Verspielt bilden die gegeneinander verschobenen und unterschiedlichen Volumen ein lebendiges Ensemble. Dabei nutzt das Architekturbüro CEBRA warme und heimelige Materialien wie Holz und Backstein, damit die kleinen Bewohner sich in Ihrem neuen Zuhause rundum wohl fühlen.
Fotograf: Mikkel Frost




//Steildächer sind
manchmal auch eine
runde Sache.

Fließend und organisch reckt sich die Architektur wie ein „Blob“ in die Luft. Freiform-Architekturen wie diese erobern durch ungewöhnliche, geometrische und komplexe Konstruktionen städtische Strukturen und setzen Gegensätze zur herkömmlichen Architektur.

//So geht Spitzen-
Architektur.

Schuppig und zackig ragt die Spitze der Leuphana Universität in Lüneburg in die Luft. Die scharfkantige Form des Entwurfs von Studio Libeskind und der Ausführung von rw+ Architekten bricht mit Regeln und Regionalität und sticht asymmetrisch und unkonventionell aus der flachen Umgebung hervor.

//Zink Zack.

Dynamisch und kraftvoll legt sich das Dach von Zaha Hadid wie ein Mantel über das Riverside Museum in Glasgow. Gewundene Stahlkonstruktionen bieten bis zu 3.000 Exponaten im mäandernden Innenraum Platz für Entfaltung.