//Steildach ist Kultur



//STADTIDYLLE
STATT 0815.

Ein Stadthaus, wie es im Buche steht: Inmitten der Ingolstädter Altstadt entlang der ehemaligen Stadtbefestigung entsteht ein Ensemble, das den Bewohnern das Gefühl eines eigenen Hauses vermittelt. Einerseits eigenständig und doch in Reih und Glied schmiegen sich die Giebelhäuser von nbundm Architekten an die historische Bebauung an und ergänzen diese auf moderne Art und Weise.
Fotograf: Florian Schreiber








//ZWISCHEN ALT
MACH NEU.

Es wohnt sich gut in einer Zinkhülle auf alten Gemäuern. Das Projekt von ACPA Architekten verdichtet die Lücke, die in der Reihenbebauung in Rennes entstanden ist. In der Größe zurückhaltend, aber im Ausdruck ganz stark bietet die Aufstockung einer mehrköpfigen Familie ein Dach über dem Kopf. Das Material steht im Kontrast zur Umgebung und wird durch Holz- und Farbpaneele ergänzt.
Fotograf: Paul Kozlowski


//DAS WEISSE HAUS
IN MEMMINGEN.

Es ist ein Zitat der Vergangenheit: Das weiße Haus in Memmingen von SoHo Architekten ergänzt die alte Bebauung um einen charakterstarken und doch anpassungsfähigen Neubau. Mit der Dachform des Vorgängers und den Versprüngen als Dekor bietet es im Inneren zwei 150 Quadratmeter große Wohnungen, die sich über vier Geschosse vom Erdgeschoss bis unter das Dach ziehen.
Fotograf: Rainer Retzlaff





//Gipfel, Täler,
Hänge.Steildächer
sind Landschaft.

Kleinteilig und verwinkelt gleicht sie einem Wimmelbild und ist doch strukturiert: Siena, die Stadt der tausend Gesichter, ist gestaltet durch zahlreiche Giebel, Vorsprüng, Piazzas und charakteristische Gassen. Sanft auf den Hügeln der Toskana gelegen ist die Landschaft durch jahrhundertelange Bautradition geprägt.


//Auch Gott kann
man überraschen.

Andächtig und still steht die kleine Kapelle auf einer Kuppe am Rande der Alpfläche. Das zierliche Kreuz des Sakralbaus von Cukrowicz Nachbaur Architekten markiert die Kapelle als Raum zur Besinnung. Es entsteht ein Ort der Stille, an dem sich das puristische Gebäude wie selbstverständlich in die Umgebung einfügt.

//Hier sind die
schäfchen
im trockenen.

Majestätisch und imposant erhebt sich die Kirche über dem kleinen Dorf. Dem Himmel so nah und der Erde doch verbunden symbolisiert das Dach einen schützenden Zufluchtsort inmitten kleinteiliger Bebauungsstrukturen.


//Kiosk? Büdchen?
Trinkhalle?
Baukultur!

Eine Bude bleibt eine Bude, auch mit steilem Dach. Der Gemeinschaftspavillon in Brook Green von De Rosee Sa Architects hat zudem eine soziale Funktion: Als Teil eines Regenerationsprojektes bildet der zurückhaltende und kleine Pavillon die neue Mitte für gemeinschaftliche Kommunikation und Austausch mitten in London.
Fotograf: Paul Kozlowski


//Von gestern
und von morgen.

Gleich und doch ganz anders schmiegt sich das grüne Steildach in die historisch gewachsene Struktur. Die Kubatur des Gebäudes von Couderc Architecte orientiert sich am Bestand und schafft die Transformation in die Moderne ohne die beiden Nachbarbauten in ihrer Wirkung zu schwächen.
Fotograf: Paul Kozlowski



//Dächer für
Könige.

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte.


//Seit es
Menschen gibt.

Wie ein literarisches Motiv fügt sich das verwunschene Haus fernab der Zivilisation ursprünglich und wild in die Umgebung ein und wird eins mit der Natur.